Utl: Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit betont die SPÖ als stärkste Kraft auch weiterhin den Ton in der Stadtpolitik angeben zu wollen
„Die St. Pöltner*innen haben heute gewählt und uns erneut zur stärksten Kraft in der niederösterreichischen Hauptstadt gemacht – ich danke allen Wähler*innen, die heute von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben und ganz besonders jenen, die uns unterstützt haben! Wir haben als stärkste Kraft mehr Zustimmung als die zweiten und dritten gemeinsam. Das ist für uns ein klarer Auftrag durch die St. Pöltner*innen“, betont Bürgermeister Matthias Stadler heute nach der Verkündung des vorläufigen Wahlergebnisses. Die SPÖ habe mit einer engagierten Wahlbewegung gezeigt, dass positive Ideen für die Stadt zur Wahl stehen und sei damit mit dem klaren ersten Platz bestätigt worden. „Während alle anderen die Stadt und unsere Arbeit schlecht geredet haben, sind wir mit 87 Punkten in den Wahlkampf gegangen und haben angesagt, dass wir die einzigen sind, die wirklich einen Plan für die Stadt haben“, so das Stadtoberhaupt. Dass es für die Absolute nicht gereicht hat, sieht man bei der SPÖ mit Bedauern, stellt aus der Parteizentrale aber klar: „Wir haben den Anspruch auch weiterhin die Stadt zu regieren und werden daher noch heute die Mitberwerber*innen zu Gesprächen in den nächsten Tagen einladen.“
„Wir wollen unseren bewährten Weg fortsetzen und hoffen jetzt Partner*innen dafür zu finden. Nach einem intensiven Wahlkampf sollte jetzt wieder ein Ton einkehrt, den sich die St. Pöltner*innen wünschen – konstruktiv, zukunftsorientiert und verbindlich“, so Stadler.
Der Negativ- Wahlkampf der ÖVP hat die Menschen demobilisiert und einen großen Anteil am Erstarken der FPÖ, die trotz alledem in St. Pölten weit unter dem Bundestrend liegt. Das engagierte Auftreten der KPÖ hat der Sozialdemokratie sicher auch Stimmen gekostet.
Er bedankte sich außerdem bei seinen Genoss*innen der SPÖ St. Pölten, ohne die das Ergebnis nicht möglich gewesen wäre und hält fest: „Dass St. Pölten rot bleibt, dafür haben die Wähler*innen heute ein klares Signal gesetzt. Dass wir eine große Mehrheit überzeugen konnten, war das Werk vieler motivierter und engagierter Menschen, die die Wahlbewegung und mich als Spitzenkandidaten getragen haben. Sie sind Herz, Hand und Hirn unseres Ergebnisses und dafür darf ich heute vor allem eines sagen: Danke für euren Einsatz, euer Rennen und euer Brennen. Freundschaft!“ (Schluss)
Grafik: (Medienservice St.Pölten)


